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TopJob-Magazin der IHK zu Leipzig

Überwachung, Steuerung und Instandhaltung von Einrichtungen befähigen. Sie sind elektro- technisch befähigte Personen. Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieser- vice sind Fachleute für die Überwachung und Wartung der öffentlichen Kanalisation. Grund- lage ihrer Tätigkeit sind technische Unterlagen sowie technische und rechtliche Regelungen. Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieser- vice stellen sicher, dass Abwässer nicht durch schadhafte Rohre oder Lecks in den Boden oder in Gewässer gelangen. Bei ihrer Tätigkeit nutzen sie technische Hilfsmittel wie ferngesteuerte Kameras. Zum Teil müssen sie mit entsprechen- den Schutzanzügen auch in Kanalisationsan- lagen einsteigen und Schäden begutachten. Bei Störungen müssen sie schnell und sicher reagieren. Bisweilen haben sie auch die Verur- sacher unerlaubter Einleitungen ausfindig zu machen. In der Industrie warten sie Anlagen zur Abwassersammlung und -aufbereitung, dazu brauchen sie verfahrenstechnische Kenntnisse. Sie nehmen Proben, führen Tests durch oder führen die Proben einer entsprechenden Analyse zu. Ihre Arbeitsergebnisse dokumentieren sie und stellen entsprechend den gesetzlichen Vor- schriften Nachweise aus. Auch die fachgerechte Entsorgung von Rückständen, die sich aus den Reinigungs- und Wartungsarbeiten ergeben, gehört zu ihren Aufgaben. Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieser- vice arbeiten bei Unternehmen des Rohr- und Kanalservice sowie der Industriereinigung und -wartung. Sie halten sich häufig an wechselnden Arbeitsorten im Freien sowie in Betriebsanlagen der Industrie auf. Auch im Labor sind Arbeiten zu erledigen. Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice führen ihre Arbeit eigenverant- wortlich bzw. selbstständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen und gemäß den rechtlichen Vorschriften durch. Sie beschaffen Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssiche- rung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz bei der Arbeit. Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik sorgen dafür, dass jederzeit hygienisch einwandfreies Trinkwasser aus der Leitung kommt. Dazu betrei- ben sie Anlagen zur Gewinnung von geeignetem Rohwasser. Dies sind meist Brunnen, aber auch Anlagen zur Gewinnung von Uferfiltrat aus Flüssen oder Seen. Das Wasser wird in Filteranla- gen oder Reaktionsbecken aufbereitet, dadurch werden unerwünschte Begleitstoffe entzogen und das Wasser mit Sauerstoff oder Chlor ent- keimt. Auch die Speicherung in Hochbehältern und die Abgabe in das Leitungsnetz gehören zu den Aufgaben von Fach- kräften für Wasserversor- gungstechnik. Außerdem legen sie Rohrleitungen, montieren oder demon- tieren entsprechende Anlagen und führen Wartungs- und Repara- turarbeiten an Pumpen, Rohrleitungen und ande- ren Betriebseinrichtungen aus. Bei Störungen greifen sie eigenständig ein. Sie entnehmen Proben, prüfen die Wasserqualität und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse. In der Industrie können sie bei der Aufbereitung von Pro- zesswasser für bestimmte Zwecke tätig sein. Fachkräfte für Wasser- versorgungstechnik sind vorwiegend in kommu- nalen Wasserwerken und Unternehmen zur Wasseraufbereitung, -speicherung und -ver- teilung tätig. Sie arbeiten sowohl in Betriebsanlagen als auch in Freigeländen oder im Labor. Auch in Industriezweigen mit hohem Wasserbedarf, bei- spielsweise in der Papier- Anzeige und Zellstoffindustrie, können sie beschäftigt sein. Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik führen ihre Arbeit eigenverantwortlich und selbstständig auf der Grundlage von techni- schen Unterlagen und Regeln und gemäß den rechtlichen Vorschriften durch. Sie beschaffen Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssiche- rung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz bei der Arbeit. Sie haben eine besondere elektrotechnische Begabung. 41 ö ko - l og i s c h . D e r b e r u f s b e r e i c h u m w e l t 41

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