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TopJob-Magazin der IHK zu Leipzig

Ohne Druck läuft nichts Berufsbereich: Druck und Papier Die Druckindustrie und die gesamte Medien- landschaft befinden sich in einem gewaltigen Strukturwandel. Die Zeit ist reif für neue Wege bei der Erstellung von Drucksachen. Dies zeigt sich vor allem in der Druckvorstufe. Wo früher Fotosatzmaschinen standen, findet man heute PCs mit Bildschirm und Tastatur; wo früher mit Reprokamera und Kontaktras- ter gearbeitet wurde, steht heute der Scan- ner. Traditionelle Berufe wie Schriftsetzer, Reprohersteller, Reprografen sind heute out. Die Berufsbezeichnung ist Mediengestalter/-in Digital und Print. Ausgebildet werden kann in drei Fachrichtungen. Diese heißen: • Gestaltung und Technik • Planung und Beratung • Konzeption und Visualisierung Die Betriebsstruktur des ausbildenden Unter- nehmens wird ausschlaggebend für die Wahl der Fachrichtung sein. Mediengestalter/-innen Digital und Print sind in Industrie und Handwerk tätig. Sie können u. a. in Unternehmen der Druck- und Medi- enwirtschaft, in Marketingkommunikations- agenturen und -studios, bei Mediendienstleis- tern und Verlagen sowie in Marketing- und Kommunikationsabteilungen ausgebildet werden. Mediengestalter/-innen Digital und Print beraten produktbezogen Kunden. Die Gestaltung und Aufbereitung von Daten sowie deren technische Verarbeitung zur Realisierung von Medienprodukten gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Medientechnologen/-innen Druck sorgen für das Zusammenspiel von Papier, Farbe, Wasser, Lösungsmittel, Druckform und Elektronik zum gedruckten Zwischenprodukt. Grundlagen sind zum Beispiel Tabellen, Textmanuskripte, Bildvorlagen, Rohskizzen. Drucker und Drucke- rinnen bedienen und überwachen moderne Druckmaschinen, damit am Ende hochwertige Druckprodukte entstehen. Verpackungsmittelmechaniker/-innen über- wachen Papierverarbeitungsmaschinen. Diese Maschinen sind Hochleistungsmaschinen, die stanzen, falten, biegen, kleben, heften und bedrucken. Technisches Verständnis ist hier gefragt. 22 wer macht was?

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