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Nachhaltiges Flächenmanagement im Grünen Ring Leipzig

53 Mahd-Management (d. h. Verzicht auf Düngung und Abtransport des Mahdguts zur weiteren Aushagerung des Standorts) • Bach- und Grabenrenaturierungen kleinerer Fließ- gewässer (auch in Bezug auf die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie) Zukünftig geplant sind außerdem: • Umwandlungen von Nadelwäldern in Laub- und Laub- mischwälder sowie Entwicklungen von strukturreichen Waldsäumen • produktionsintegrierte Maßnahmen wie die Anlage von Blühstreifen und Lerchenfenstern in Ackerkulturen Die Entwicklungs- und Pflegearbeiten der Ökokontoflä- chen erfolgen durch ortsansässige Bauern im Auftrag des Landschaftspflegeverbandes Nürnberg e.V. (LPV). Der LPV arbeitet eng mit dem Umweltamt der Stadt zusammen und übernimmt die Planung, Dokumentation und finanztech- nische Abwicklung der Kompensationsmaßnahmen. Im Einzelfall setzt er die Maßnahmen auch selbst um. >> Erholungsraum und Gebietskulisse für den Ankauf von Ökokontoflächen – die Auenlandschaft Gründlachtal im Norden von Nürnberg Quelle: bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin Ankauf neuer Grundstücke Die Stadtverwaltung Nürnberg schätzt ihren eingriffsrecht- lichen Kompensationsbedarf für die nächsten zehn bis 15 Jahre auf ca. fünf bis zehn Hektar pro Jahr. Da sich die Ge- bietskulisse der städtischen Flächenpotenziale in den letzten Jahren bereits deutlich reduziert hat, kauft die Stadt zurzeit verstärkt Grundstücke im Norden und Süden der Stadt auf. Auf diese Weise soll auch künftig gewährleistet sein, dass mindestens 50 Prozent der Kompensationsmaßnahmen auf städtischem Gebiet umgesetzt werden. Im Fokus der Auf- käufe stehen dabei Überschwemmungsgebiete und Wälder wie z. B. die Auenlandschaft Gründlachtal. Bereits heute besitzt die Stadt etliche Ökokontoflächen in dieser Kulisse, da hier aufgrund der hohen Grundwasserstände und der periodischen und episodischen Überschwemmungen eine ackerbauliche Nutzung schwierig ist (Grenzertragsstandort). Aus den Flächen werden nicht nur Frisch- und Kaltluft- entstehungsgebiete sowie wertvolle Retentionsräume für den Hochwasserschutz entwickelt. Der Bevölkerung bieten die stadtnahen Freiräume zugleich auch Erholung und Na- turerfahrung. Darüber hinaus leisten sie einen Beitrag für ein qualitativ ansprechendes Landschafts- und Stadtbild. Weitere Informationen: www.nuernberg.de/internet/umweltamt

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