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Nachhaltiges Flächenmanagement im Grünen Ring Leipzig

51 Zeugnis des Konversionsprozesses in Mannheim: die knapp 81 Hektar große Spinelli-Kaserne. >> Gemeinsam mehr erreichen: Konferenz deutscher Regionalparks und Grüner Ringe Grüne Ringe, Regionalparks und -verbän- de gestalten in verdichteten Regionen eine Freiraumentwicklung, die der Naherho- lung und Raumgestaltung, aber auch dem Erhalt des Kulturguts dient. Damit entwi- ckeln sie eine lebenswerte Landschaft für Bürger und Gäste, schaffen Identität und sind ein positiver Standortfaktor. Mit »KORG« – der Konferenz deutscher Regionalparks und Grüner Ringe – treffen sich seit 2012 15 Kommunen und länder- übergreifend arbeitende Bündnisse zwei- mal jährlich zum gemeinsamen Fach- austausch. Bei den abwechselnd in einer anderen Region stattfindenden Konferen- zen werden Arbeitsschwerpunkte disku- tiert, die alle Mitglieder interessieren, und die Besonderheiten des jeweils gastgeben- den Verbunds erkundet. Mitglieder sind neben dem GRL u. a. das Grüne Netz Hamburg, die Grünen Ringe Hannover und Bremen, die Städte Mün- chen und Nürnberg, die Region Köln/Bonn e. V. sowie die Regionalparks Ballungs- raum RheinMain GmbH, Rhein-Neckar und Wedeler Au e.V. Neue Nutzungen auf ehemaligen Militärflächen Auch der Themenbereich der militärischen Konversion birgt in der Metropolregion Rhein-Neckar große Flächen- potenziale. Mit Blick auf frei werdende Flächen in einer Größenordnung von insgesamt ca. 1000 Hektar erhält die Diskussion über die Wieder- bzw. Weiternutzung dieser Flächen eine aktuelle regionale Herausforderung. Die sich daraus ergebenden Chancen sollen künftig durch eine enge Kooperation aller Beteiligten optimal genutzt werden. Um dies zu gewährleisten, sind verschiedene Lenkungs- und Koordinationskreise derzeit dabei, verbesserte Wissens- und Entscheidungsplattformen für kommunale und regionale Akteure zu bilden. Moderator und Mentor transnationaler Projekte Im Hinblick auf das Kompensationsflächenmanagement bei großen Infrastrukturvorhaben hat sich der VRRN auch mit der Weiterentwicklung des transnationalen Schienenverkehr- korridors von Rotterdam nach Genua beschäftigt. Dabei ging es um einen internationalen Vergleich zwischen den Partnerstaaten Niederlande, Deutschland, Schweiz und Ita- lien. Der VRRN ist zwar von seiner Zuständigkeit her nicht Verfahrensträger für die naturschutzfachliche Eingriffsrege- lung, sieht allerdings einen regionalen Koordinationsbedarf, wenn es um die Bereitstellung von Kompensationsflächen im Rahmen von Großprojekten geht. Ob Zusammenarbeit mit Flächenagenturen, Koordination von Flächeneigentümern oder Steuerung von Kompensationsflächen für den regiona- len Biotopverbund und zur Qualifizierung des Entwicklungs- projektes Regionalpark Rhein-Neckar – viele Zielrichtungen kann und wird der VRRN fachlich moderieren. Weitere Informationen: www.vrrn.de »KORG« im Mai 2014 in Leipzig: Teilnehmer bei einer Exkursion zum Tagebau Profen. sich seit 201215 Kommunen und länder-

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