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Nachhaltiges Flächenmanagement im Grünen Ring Leipzig

34 best practice Gemeinschaftsgarten Querbeet: Frisches Gemüse und kulturelle Angebote statt Baulücke Projektträger: Garteninitiative Querbeet, www.querbeet-leipzig.de Projektbeginn: November 2011 Finanzierung: Eigen- und Fördermittel (u. a. durch Kulturamt Leipzig und diverse Stiftungen, z. B. Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Soziokulturelles Zentrum Mühlstraße 14 e. V.) Standorte: Neustädter Straße 20 und Bernhardiplatz, Leipzig Standortbeschreibung Der Gemeinschaftsgarten mit fast 1000 Quadratmetern Gesamtfläche befindet sich im Herzen des Stadtteils Neuschönefeld und verteilt sich auf zwei Standorte: Das Grundstück in der Neustädter Straße liegt in einer Baulücke, die zweite Fläche etwas versteckt an der Grünanlage Bernhardiplatz, in unmittelbarer Nähe zur lebhaften Eisenbahnstraße und zum Stadtteilpark Rabet. Frühere Nutzung Neustädter Straße 20 – unsaniertes Wohnhaus, abgerissen nach teilweisem Einsturz Anfang der 1990er-Jahre; Bernhardiplatz – ehemaliger Schulgarten der Stadt Leipzig, vor wenigen Jahren stillgelegt. Jetzige Nutzung Ökologisches Gärtnern mit Fokus auf Anbau von Kräutern und alten Nutzpflanzen, Begegnungsstätte für Natur und Mensch mit gartenpädagogischen und soziokulturellen Angeboten. Umsetzung Der Neubau einer Kindertagesstätte auf einer früheren, bis 2012 genutzten Fläche des Projekts, erforderte 2013 die Suche nach einem neuen Standort. Dank der gemeinsamen intensiven Bemühungen des Amts für Stadterneuerung und Woh- nungsbauförderung und des Amts für Stadtgrün und Gewässer konnten geeignete Areale ausfindig gemacht werden. Die gute Zusammenarbeit mit beiden Ämtern ermöglichte eine rasche Einigung mit dem Besitzer der Baulücke in der Neustädter Straße, der die Initiative unterstützte, indem er das Material zum Einzäunen des Grundstücks bereitstellte. Müll und Wildwuchs entfernten die Gärtner in Eigenregie. Bei der Übernahme des Schulgartens konnten die alten Beete genutzt und neu eingesät werden. Hürden Die Befristung des aktuellen Mietvertrags auf drei Jahre führt dazu, dass der Gemeinschaftsgarten so mobil wie möglich gehal- ten werden muss. Der Neuanschluss des Grundstücks an die städtische Wasserversorgung übersteigt die finanziellen Möglich- keiten der gemeinnützigen Initiative. Gärtnern, gestalten und genießen: Im offenen Gemeinschaftsgarten Querbeet kann sich jeder einbringen und mitmachen. „Die moderne Stadtentwicklung bringt es mit sich, dass sich Urban Gardening im innerstäd- tischen Raum meist nur als Zwischennutzung realisieren lässt. Das ist zwar schade, hält uns aber nicht davon ab, uns hier vor Ort zu engagieren und für einen lebendigen Stadtteil einzusetzen.“ Christel Eißner, Garteninitiative Querbeet e.V.

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