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Nachhaltiges Flächenmanagement im Grünen Ring Leipzig

21 Gemeinde Großpösna: klein, aber oho Im Gegensatz zum Oberzentrum Leipzig besitzen die anderen Städte und Gemeinden des GRL keine vergleich- bare Struktur. Auch Ämter wie die Wirtschaftsförderung oder Naturschutzbehörde sind nicht direkt bei den Kommunen angesiedelt, sondern bei den zuständigen Landkreisen Nordsachsen und Leipzig. Dass dennoch alle zentralen Belange geprüft werden, illustriert die 5305 Einwohner starke Gemeinde Großpösna: Neben der Bür- germeisterin sind es hier die Mitarbeiter des Bauamts, die vorrangig in das Flächenmanagement eingebunden sind. Sämtliche Koordinationen obliegen der Verantwortung der Bürgermeisterin. Je nach Bedarf und Komplexität einzelner Projektvorhaben werden weitere Mitarbeiter aus der Kämmerei und dem Hauptamt hinzugezogen. Zudem finden fallbezogene Abstimmungen mit dem Landkreis Leipzig, dem Gemeinderat sowie den Ortschaftsräten der Gemeinde statt. Flächenmanagement interkommunal Kompensationsmaßnahmen sollen in räumlicher Nähe zum Eingriffsort umgesetzt werden. Oft sind die dafür nötigen Flächen kaum oder gar nicht verfügbar. Lässt sich ein Eingriff nicht im Gemeindegebiet kompensieren, werden passende Flächen im Naturraum zugeordnet. Entscheidendes Steue- rungsinstrument ist hierbei die gemeindeübergreifende Ar- >> „Der Vorteil einer kleinen Gemeinde wie unserer: Wir sind schlagkräftig und schnell.“ Dr. Gabriela Lantzsch, Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna >> Interkommunaler Kompensationsflächenpool (IKOMAN) beitsgruppe »Interkommunales Flächenmanagement«. Diese kommt regelmäßig zusammen, um neue Strategien, Konzepte und Methoden zu erarbeiten, aber auch um bedarfsgerechte Flächen auszuwählen und deren Zuordnung vorzubereiten. Folgendes Verfahren hat sich in der Praxis zwischen den betei- ligten GRL-Städten und Gemeinden bewährt: 1. Flächensuche der vom Eingriff betroffenen Kommune im interkommunalen Kompensationsflächenpool (IKOMAN); 2. bei erfolgreicher Suche: Einholung der Zustimmung der Kommune/Eigentümer; 3. Vertragsgestaltung und Zuordnung zum Bebauungsplan oder Planfeststellungsverfahren.

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