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Nachhaltiges Flächenmanagement im Grünen Ring Leipzig

11 Die Arbeitsweise des GRL Die strategische Arbeit sowie das Projekt- und Finanzma- nagement im GRL obliegen der Stadt Leipzig. Neben den Bürgermeistern, Landräten und Verwaltungsangestellten der beteiligten Kommunen werden viele regionale Verbän- de, Unternehmen, Bürger und Vereine einbezogen. Sechs Arbeitsgruppen beschäftigen sich in Schlüsselprojekten mit den Themenbereichen Gewässer, Landwirtschaft, Landschaft, touristische Infrastruktur, Umwelttechnik und interkommu- nales Flächenmanagement. Die Geschäftsstelle des GRL in Borsdorf ist u. a. zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungs- und Arbeits- gruppenorganisation sowie für die Netzwerkarbeit aller Akteure. Darüber hinaus wird von den Mitgliedern ein Sprecher gewählt. In dieser Funktion tätig ist seit 2006 Heiko Rosenthal, Bürgermeister für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig. Alle wichtigen Entscheidungen werden in den Stadt-Umland- und Haushaltskonferenzen getroffen. Diese finden jeweils einmal jährlich statt. Wesentliche Handlungsgrundlage für die Projektarbeit im GRL ist das Regionale Handlungskonzept (RHK), das Handlungsfelder, Schlüsselprojekte und Einzelmaßnahmen umfasst. Das erste RHK entstand 1998. Es wurde 2003 und 2014 jeweils in einem umfassenden Beteiligungspro- zess fortgeschrieben – 2014 vor allem im Blick auf Zu- kunftsfähigkeit, veränderte Gebietskulissen, Strukturwan- del, neue Herausforderungen für den Klimaschutz und eine stärkere Fokussierung auf demografische Entwicklungen. Außergewöhnliche Instrumente der Zusammenarbeit – etwa eine eigene Fördermittelrichtlinie für kleinere Projekte und der ständige Erfahrungsaustausch – tragen maßgeblich zum Erfolg des GRL bei. Regelmäßige Evaluationen bezeugen die vorbildhafte Kooperation sowie die leistungsstarke und aus- gewogene Akquisition und Ausschüttung von Fördermitteln. >> Übersichtskarte des Grünen Rings Leipzig mit seinen Mitgliedskommunen

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