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Geschäftsbericht 2013-2014 der IHK zu Leipzig

Editorial Zeichen setzen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung! Das Jahr 2013 war für die regionale Wirtschaft ein richtig gutes. Die Unternehmensurteile zur Geschäfts- lage im IHK-Bezirk Leipzig (Stadt Leipzig, Landkreise Nordsachsen und Leipzig) zeigten zum Jahreswechsel die beste Bewertung seit Beginn unserer Konjunktur- befragungen in den 1990er-Jahren auf. Ob diese Resultate einen länger anhaltenden Auf- schwung tragen können, bleibt indes im Ungewissen. Dazu tragen auch die Projekte der neu gewählten Bundesregierung bei. Anstatt die Leistung motivierter Arbeitnehmer durch den Abbau der kalten Progres- sion zu belohnen, wird mit der geplanten flächende- ckenden Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, der Senkung des Renteneintrittsalters sowie einem immer noch unschlüssigen Energiewendekonzept ein wirtschaftspolitischer Rahmen mit vielen Fragezei- chen gesetzt. Einfachste marktwirtschaftliche Grund- lagen wie Kosten- und Preismechanismen werden so konterkariert, aber auch demografische Realitäten ignoriert. Mit Blick auf einen intensiven weltweiten Wettbewerb und unsere kleinteilige ostdeutsche Wirt- schaft ist der Ausgang dieser Experimente völlig offen. Wie Politik, Verwaltung und Wirtschaft gemein- sam mehr als positive Signale senden können, zeigt sich beim Aufbau und der Arbeit der Invest Region Leipzig GmbH. 2013 im operativen Betrieb gestar- tet, ist der Name Programm: sowohl nationale und internationale Unternehmen als auch dringend be- nötigte Fachkräfte von den zahlreichen Vorteilen der Leipziger Wirtschaftsregion zu überzeugen. In dieser Konstellation – die IHK ist neben den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig sowie der Stadt Leipzig Ge- sellschafter – eine so noch nie dagewesene Chance, um im Standortwettbewerb der Regionen punkten zu können. Einmalig hätte auch die Flutkatastrophe des Jahres 2002 sein sollen – der Frühsommer des vergangenen Jahres belehrte uns leider eines anderen. Durch neuer- liche Wassermassen mussten vor allem in den Städten und Gemeinden entlang der Mulde zahlreiche Betrie- be nicht nur Umsatzeinbußen hinnehmen, sondern wurden auch in ihrer substanziellen Existenz bedroht. Die Folge waren Schließungen und ganze Standort- verlagerungen. Unser Respekt und Hilfe gilt all jenen, die mit viel Leidenschaft den Wiederaufbau angehen – unerschütterlich den Worten des französischen Phi- losophen Jean-Paul Sartre folgend: „Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist die unsere.“ Wie Ehren- und Hauptamt – auf Grundlage der drei zentralen IHK-Aufgabenfelder in der Interessenvertre- tung, hoheitlicher Tätigkeit und im Dienstleistungs- bereich – die regionale Wirtschaft gemeinsam nach vorn bringen und bestmöglich unterstützen, erfahren Sie im folgenden Rück- und Ausblick. Wir wünschen dabei viel Freude! Wolfgang Topf Dr. Thomas Hofmann Präsident Hauptgeschäftsführer 5

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