Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Geschäftsbericht 2013-2014 der IHK zu Leipzig

22 Dienstleistungen Hilfe für IHK-Mitgliedsunternehmen nach Hochwasserschäden Anfang Juni 2013 wurden Teile von Süd- und Ost- deutschland, darunter auch der IHK-Bezirk Leipzig, von einem katastrophalen Hochwasser heimgesucht. Insgesamt entstanden in Unternehmen der Region Schäden in Höhe von ca. 80 Millionen Euro. Die Flut hat überwiegend Klein- und Kleinst- unternehmen getroffen – besonders schwer in Grim- ma mit seinen Ortsteilen. Der Gesamtschaden von 240 Unternehmen belief sich auf ca. 53 Mio. Euro. Im Ganzen waren 415 Unternehmen direkt vom Hochwasser betroffen. Viele von ihnen mussten um ihre Existenz fürchten, sodass konkrete Soforthilfe- maßnahmen von überlebenssichernder Bedeutung waren. Noch während der Katastrophe hat die IHK zu Leipzig eine Service-Hotline geschaltet und auf ihren Internetseiten alle aktuellen Informationen zu Rufnummern und Portalen sowie zu den Hilfs- und Unterstützungsprogrammen veröffentlicht. Zusätz- lich wurde eine Stabstelle Hochwasser eingerichtet, die alle Anfragen koordinierte. In Kooperation mit Landkreisen und Kommunen haben die Mitarbeiter der IHK zu Leipzig unverzüglich telefonisch bzw. persönlich Kontakt zu den betroffenen Unternehmen aufgenommen, wobei sich die unmittelbare Nähe der IHK-Regionalbüros als großer Vorteil erwies: Die Un- terstützung konnte von hier aus schnell und effektiv organisiert, Informationen über mögliche Soforthilfen und Kurzarbeitergeld sowie über rechtliche Sachver- halte bereitgestellt werden. Auszubildende geschädig- ter Unternehmen konnten weitervermittelt und der Kontakt zu Sachverständigen zur Schadensbegutach- tung hergestellt werden. Bis Ende Juni 2013 nahmen IHK-Mitarbeiter Kontakt zu über 250 Unternehmen in den Hochwassergebieten auf. Die Unterstützung ist seitdem kontinuierlich fortgesetzt worden. Die IHK zu Leipzig steht in engem Kontakt mit den Förderin- stituten des Freistaates, insbesondere der Sächsischen Aufbaubank. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Gespräche mit der sächsischen Staatsregierung und mit Vertretern der Versicherungswirtschaft, um gemeinsam Konzep- te zu erarbeiten, die einen ordnungsgemäßen Versi- cherungsschutz für die Unternehmen gewährleisten. Diskutiert wird auch die Frage, wie Unternehmen gefördert werden können, die Standortverlagerungen aus hochwassergefährdeten Gebieten planen. Außer- dem unterstützt die IHK zu Leipzig die angesichts der Flutkatastrophe angeregte Initiative Sachsens und Bayerns nach einer Verkür- zung der Planungszeiträu- me für Hochwasserschutz- maßnahmen. Lagebesprechung zur Hochwassersituation in Sachsen in der IHK zu Leipzig mit IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hofmann, HWK-Präsident Scheler, HWK-Hauptgeschäftsführerin Ehnert, Geschäftsführer DEHOGA Sachsen Retsch, Bundeswirtschaftsminister Rößler, Staatsminister Morlok (v.l.n.r.) Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um mehr zu erfahren.

Seitenübersicht