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Geschäftsbericht 2013-2014 der IHK zu Leipzig

Zweites Ostdeutsches Energieforum zeigte Korrekturbedarf bei der Energiewende Am 29. und 30. April 2013 fand in Leipzig das 2. Ostdeutsche Energieforum statt. Das Ostdeutsche Energieforum ist eine Kongressveranstaltung für Ent- scheider und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, und versteht sich als Denkfabrik, wo spezifisch ostdeutsche Probleme bei der Umsetzung der Energiewende angesprochen und diesbezügliche Lösungen gefunden werden sollen. Etwa 300 Teilnehmer diskutierten in Vorträgen und thematischen Foren die unterschiedlichen Aspekte und Herausforderungen der Energiepolitik. Die ostdeutschen Industrie- und Handelskammern – darunter die IHK zu Leipzig, die für das Medienkon- zept und die festliche Abendveranstaltung im Da Capo Leipzig verantwortlich zeichnete – wirkten als Mitver- anstalter maßgeblich an der Erstellung der Inhalte des Forums mit. Der Eröffnungsvortrag wurde vom Vizepräsidenten des Deutschen Industrie- und Han- delskammertages (DIHK) und Präsidenten der IHK Magdeburg, Klaus Olbricht, gehalten. In seinen Aus- führungen und während des gesamten Forums wurde deutlich, dass ein weiterer Anstieg der Energiekosten für die Wirtschaft nicht akzeptabel ist. Deshalb erging der Aufruf an die Bundesregierung, im Zuge einer Novellierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) die staatlich induzierten Strompreisbestandteile konse- quent zurückzufahren und einen tragfähigen Rahmen für den künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien unter Marktbedingungen zu schaffen. In der Abschlusserklärung des Forums stellten die Lan- desarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handels- kammern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin folgende Forderungen an die Politik: • Die Energiewende muss bundesweit koordiniert werden. • Die Verbraucher müssen durch Senkung der Stromsteuer und der staatlich verursachten Strompreisbestandteile entlastet werden. • Marktgerechte Preise für alle Energieerzeugungs- formen sind anzustreben. • Die Netznutzungsentgelte müssen deutschlandweit vereinheitlicht werden, um den bestehenden Stand- ortnachteil für den Osten Deutschlands zu beseitigen. • Die Forschungsförderung muss stärker auf die Energieforschung, insbesondere hinsichtlich mo- derner Speichertechnologien, konzentriert werden. Anlässlich des 3. Ostdeutschen Energieforums, welches für den 3. und 4. September 2014 geplant ist, wird kri- tisch hinterfragt werden müssen, ob diesen Forderun- gen nachgekommen wurde. 10 Interessenvertretung Weitere Informationen unter www.ostdeutsches-energieforum.de Der Präsident der IHK zu Leipzig (Wolfgang Topf, erster von rechts) und der Präsident der Interessengemeinschaft der Unter- nehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin (Hartmut Bunsen, erster von links) im Gespräch mit dem damaligen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (Dr. Philipp Rösler, zweiter von links) am Rande des 2. Ostdeutschen Energieforums.

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